Ich sag's dir ganz ehrlich: Wenn du in der Schweiz schnell und flexibel Geld verdienen willst, ist ein Nebenjob als Servicekraft eine der besten Optionen. Punkt. Egal ob in Zürich, Basel, Bern oder Genf – Restaurants, Bars und Catering-Unternehmen suchen quasi ständig Leute. Und das Beste? Du brauchst dafür nicht zwingend eine Ausbildung.
Aber halt. Bevor du einfach loslegst, gibt's ein paar Dinge, die du unbedingt kennen solltest. Arbeitsrecht, AHV-Beiträge, Steuern – klingt trocken, ist aber relevant. Ich hab selbst mal neben dem Studium in der Gastro gejobbt und wünschte, mir hätte jemand vorher alles erklärt.
Fangen wir beim Geld an. Ist ja das, was dich interessiert, oder? In der Schweiz gibt es keinen einheitlichen gesetzlichen Mindestlohn – aber der Kanton Genf hat einen (CHF 24.32 pro Stunde, Stand 2024), und auch in anderen Kantonen existieren branchenspezifische Regelungen.
In der Gastronomie gilt der Landes-Gesamtarbeitsvertrag (L-GAV). Der schreibt Mindestlöhne vor:
In Zürich und Genf liegen die Löhne tendenziell höher als in ländlichen Gegenden. Logisch – die Lebenskosten sind dort auch ein anderes Kaliber. Dazu kommen Trinkgelder, die in der Schweiz zwar im Rechnungsbetrag inbegriffen sind, aber trotzdem oft zusätzlich gegeben werden. Ein netter Bonus, den viele unterschätzen.
Jetzt wird's etwas weniger glamourös. Aber wichtig.
Sobald du in der Schweiz arbeitest, werden AHV-Beiträge fällig. Das gilt auch für Nebenjobs. Dein Arbeitgeber zieht dir automatisch rund 6.4% vom Bruttolohn ab (Stand 2024) – den gleichen Anteil zahlt er nochmals obendrauf. Es gibt eine Ausnahme: Verdienst du bei einem Arbeitgeber weniger als CHF 2'300 pro Jahr, müssen nur auf deinen Wunsch hin Beiträge abgerechnet werden. Aber Achtung: Für Gastro-Jobs und Reinigungsarbeiten gilt diese Freigrenze nicht. Da wird ab dem ersten Franken abgezogen.
Steuerlich musst du deinen Nebenverdienst in der Steuererklärung angeben. Immer. Auch wenn's „nur" ein kleiner Job ist. Wer das vergisst, riskiert eine Nachbesteuerung. Nicht lustig.
Viele denken, als Aushilfe hätte man kaum Rechte. Falsch. Das Schweizer Arbeitsrecht schützt auch Teilzeitkräfte und Nebenjobber.
Ein Tipp von mir: Besteh immer auf einem schriftlichen Arbeitsvertrag. Auch bei einem kleinen Nebenjob. Ich hab das einmal nicht gemacht und durfte mich dann mit einem Arbeitgeber herumstreiten, der plötzlich andere Konditionen behauptete. Nie wieder.
Klar, du kannst einfach von Restaurant zu Restaurant laufen und fragen. Kann funktionieren. Ist aber mühsam und zeitraubend.
Die smartere Variante? Online suchen. Plattformen wie WorkBid sind genau dafür gemacht – du findest dort Nebenjobs in der Gastronomie, die zu deiner Verfügbarkeit passen. Besonders in Städten wie Zürich, Bern, Basel und Genf ist das Angebot gross. Und du sparst dir das Rumlaufen bei Regen.
Was ich auch empfehlen kann: Bau dir ein Netzwerk auf. Die Gastro-Szene ist klein. Wenn du zuverlässig bist und gut arbeitest, wirst du weiterempfohlen. So einfach ist das manchmal.
Servicekraft ist nicht für jeden. Du stehst viel, die Abende und Wochenenden gehen drauf, und manche Gäste testen deine Geduld. Aber: Du verdienst ordentlich, lernst Leute kennen, und die Arbeit ist abwechslungsreich. Für Studierende, Quereinsteiger oder alle, die neben dem Hauptjob etwas dazuverdienen wollen – schwer zu schlagen.
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